Spermien-DNA-Fragmentierung und ihre Auswirkung auf eine erfolgreiche Befruchtung

Die Untersuchung der männlichen Fertilität wird auf komplexe Weise unter Verwendung einer Reihe von multidirektionalen Tests durchgeführt. Nur so erhält man ein vollständiges Bild über den Zustand des männlichen Fortpflanzungssystems.

DNA-Fragmentierung ist

Während der Befruchtung überträgt das Spermium sein genetisches Material in Form von DNA-Molekülen in die Eizelle. Jedes besteht aus zwei Polynukleotidketten, die zu einer Doppelhelix verdreht sind. DNA-Programme mit verschlüsselten Erbinformationen von Mutter und Vater müssen verbunden werden. Dies geschieht während der normalen Entwicklung des Embryos.

Spermien-DNA-Fragmentierung ist das Vorhandensein von Brüchen in Polynukleotidketten, einer oder beiden, in Spermien-DNA-Molekülen. Die Verletzung der strukturellen Integrität des Erbguts kann durch Apoptose - den programmierten Zelltod - natürlich sein. Dies ist Teil der gesunden Körperfunktionen, daher gibt es immer einige Zellen mit DNA-Brüchen im Samen. Aber je mehr solche Schäden in den Molekülen vorhanden sind, desto geringer sind die Chancen einer erfolgreichen Befruchtung. Wenn die Anzahl der Brüche das zulässige Niveau überschreitet, sprechen sie daher vom Vorhandensein einer Pathologie.

Der Indikator, der den Anteil der Spermien mit DNA-Brüchen bestimmt, wird als Fragmentierungsindex bezeichnet. Bei Männern mit gesunder Fruchtbarkeit übersteigt sie 15% nicht. Wenn der Indikator 30% erreicht und diesen Wert noch mehr überschreitet, wird bei dem Patienten Unfruchtbarkeit diagnostiziert.

Die Wissenschaft erforscht weiterhin die Auswirkungen verschiedener Pathologien auf die Fragmentierungsrate. Bisher ist bekannt, dass bei Patienten mit Asthenozoospermie der Index struktureller Störungen der Spermien-DNA durchschnittlich 40% beträgt. Obwohl das Spermiogramm die Integrität chromosomaler Strukturen nicht zeigt, werden Änderungen darin häufig zum Grund für die Vorschreibung einer Fragmentierungsanalyse. Brüche in DNA-Molekülen wirken sich direkt auf die Befruchtungsfähigkeit von Spermien aus.

Mögliche Folgen der Fragmentierung sind:

  • Ein Spermium mit beschädigtem genetischem Material befruchtet kein Ei. Empfängnis findet nicht statt;
  • Nach erfolgreicher Befruchtung nistet sich der Embryo nicht in die Gebärmutterschleimhaut ein. Eine Fehlgeburt tritt auf;
  • Befruchtung und Einnistung erfolgen. Die Entwicklung des Embryos ist gestört, es kommt zu spontanen Aborten.

So erklärt die Spermien-DNA-Fragmentierung Probleme bei der Empfängnis, wiederholte Fehlgeburten sowie erfolglose IVF-Versuche, https://surrogacycmc.com/de/blog/sperm-dna/.